BERNDL ART

BERNDL ART steht für die künstlerischen Arbeiten und Aktivitäten von HP Berndl.

Sie bestehen aus Malerei, Installation, Media-Content und künstlerisch-politischen Interventionen im öffentlichen Raum. 

 

 

Beispiele

Eine kleine Auswahl verschiedener Arbeiten und zu HP Berndl finden Sie unter:  Galerie und Galerie plus

Kontakt

Sie erreichen mich unter:

berndl-art@posteo.de

 



Kein Werben fürs Sterben! Interview mit HP Berndl

Hören Sie: Radio Lora München, Nov. 2017 -> http://lora924.de/?p=40000


HP Berndl wegen Kunstaktion vor Gericht

München, 09.03.2017

Pressemitteilung

7. März 2017: Kunstaktion vor Gericht

Kleiner Sieg für die Kunst

 

Am 7.3.17 gab es einen Strafprozess gegen Wolfram P. Kastner und HP Berndl. Es geht um das Kriegerdenkmal Dachauerstr. 128, 2015 in München.

Die beiden Künstler hatten dort eine 'gemeinnützliche Sachverbesserung' durch mehrere Kunstaktionen 
vorgenommen. Aus dem Kriegerdenkmal mit der Aufschrift

SIE STARBEN FÜR DEUTSCHANDS RUHM UND EHRE entfernten sie diverse Buchstaben, um einen Anstoß
gegen diese widerwärtige propagandistische Geschichtslüge zu geben. So stand dann dort für einige Zeit
'SIE STARBEN FÜR DEUTSCHLANDS UN.EHRE. Ebenso hatten Kastner und Berndl später eine Zusatztafel
angebracht, mit den Worten: 'Wir trauern um Alle, die im Weltkrieg 1914-18 grausam und sinnlos ihr Leben verloren.
Die Toten mahnen uns, mit allen Kräften für Frieden zu sorgen und Kriege zu verhindern.'

Die Staatsanwaltschaft sah darin den Tatbestand einer 'gemeinschädlichen Sachbeschädigung' und 'Störung der Totenruhe' und hatte jeweils Strafbefehle gegen Berndl und Kastner erlassen. Das Gericht folgte aber in der Hauptverhandlung dem Einspruch der beiden Aktionskünstler. 

Amtsrichter Mayr wollte zwar unbedingt eine Straftat erkennen, sah aber den Unrechtsgehalt der 'Tat' als so gering an, dass er die beiden Künstler lediglich verwarnte. Mit diesem Urteil hat er dem Verfolgungseifer der Staatsanwaltschaft schon ein deutliches Fragezeichen aufgedrückt. Es hätte schlimmer kommen können.

Verwarnung auf ein Jahr Bewährung

Doch die Sache ist für Kastner und Berndl noch nicht erledigt. Wolfram P. Kastner: "Ich soll mich ein Jahr lang durch Untätigkeit angesichts solch eines kriegslüsternen, von der Bundeswehr bekränzten UnsinnsMals bewähren? Das geht nicht." 

Es handelt sich bei der richterlichen Entscheidung nämlich um eine Verwarnung auf ein Jahr Bewährung. Das bedeutet nicht nur eine persönliche Einschränkung, sondern eine Beschneidung der Aktionskunst im Allgemeinen. Wenn wir das durchgehen lassen, wird es auch für andere Künstlerinnen und Künstler schwer, das Grundrecht auf Freiheit der Kunst wahrzunehmen.

Insbesondere wenn es sich um politische Kunst z.B. im gewerkschaftlichen Verständnis (hier: Friedenspolitik) handelt.

 

HP Berndl / www.berndl-art.de

 

Kontakt: berndl-art@posteo.de, 0171-788 24 75

 

 

Für einfache Nutzung freigegeben. Beigefügtes Foto ebenso.

Foto: WolframP. Kastner                                                                                                                                                                        Blog


HP Berndl 2017 in Berlin zu sehen

HP ist mit zwei Werken in Berlin dabei und am 15. März 2017 zur Finissage persönlich  anwesend.

HP Berndl mit Kurator Sepp Rauch. Anlässlich der Vernissage

von 'UN/WILLKOMMEN @ EU' 2016 in München.

Foto: Gabriele von Ende


HP Berndl @ Finanzamt Pfaffenhofen

Finanzamt 

Pfaffenhofen a. d. Ilm.

Jubiläumsausstellung

bis 31. März 2017.

Werke unterschiedlicher Künstler*innen werden auf vier Etagen 

ausgestellt.

Bild 1: 'Vivat Bavaria!',  Bild 2: 'Quo vadis €-topia?'Jeweils von HP. Dazwischen: Installation von Karin Brandl.       Foto: Serio Digitalino

HP @ Pfaffenhofen zur Vernissage am 26.01.2017 im Finanzamt. Assemblage 'Quo vadis €-topia?'by HP.

Papier und Elemente auf Styropor 100 x 100, 2016.                                                                                                   Foto: Tanja Weis.


15. November 2016, München

SIE STARBEN NICHT FÜR DEUTSCHLANDS RUHM UND EHRE

 

Mit einer ästhetischen Intervention und SACHVERBESSERUNG

haben wir (HP Berndl und Wolfram P. Kastner)

heute Dienstag, 15. November 2016 um 11 Uhr

das Kriegerdenkmal an der Dachauer Straße/Ecke Hedwig-Dransfeld-Allee ergänzt.

 

 

Die Bundeswehr und die „Kameradschaft der Eisenbahn-Pioniere“ (der Reichswehr oder der NS-Wehrmacht?)

brachten zum sog. Volkstrauertag wieder Kränze an dem militaristischen KriegerStein an – ohne Trauer und Friedenswille.

Das militaristische Denkmal an der Dachauer Straße in München wurde 1922 errichtet, 1945 zerstört ,

1962 wieder aufgebaut und ist den Soldaten der bayerischen Eisenbahntruppe gewidmet,

die in dem grauenhaften Gemetzel des Angriffskrieges 1914-18 getötet wurden.

Sie starben auf erbärmliche Weise, zerfetzt von Bomben und Granaten, erstickt im Gas oder zerschossen von Maschinengewehren.

In einem Krieg, der von Anbeginn nicht den Menschen irgend eines Landes diente, oder RUHM UND EHRE irgend eines Landes,

sondern dem Größenwahn der Diktatur von Adel und Militär. In dem Gemetzel von Verdun und Ypern  starben Hunderttausende

junger Männer und mit ihnen DEUTSCHLANDS RUHM UND EHRE.

 

Vom zuständigen Bundesministerium wurde eine friedliche Ergänzung abgelehnt.

Mit der Begründung, es sei ein "Sachzeugnis", das "unverändert erhalten" bleiben müsse.

Welche "Sache" wird mit dem Denkmal bezeugt? Der Militarismus von 1914-18? Der Militarismus von 1922?

Der unterschwellige Militarismus von 1962 oder von 2016?

 

Der auch 2016 wieder aufgehängte Kranz der Bundeswehr dekoriert eine Geschichtslüge

und ist Ausdruck von Ignoranz oder einer gefährlichen militaristischen Tradition.

Deshalb ist eine Veränderung des militaristischen Denkmals dringend erforderlich.

 

Wolfram P. Kastner                                                                                                                         HP Berndl

 

  

Auch am Volkstrauertag 2017 waren wir wieder dort, um der sinnlos Hingeschlachteten zu gedenken und zum Frieden zu mahnen.                                                         Foto: Peter Brüning

 

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Was können wir tun?


Jeder Mensch kann mit seinen Fähigkeiten Gutes bewirken. Denn: 'Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.'

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